Die EDD Technik wird jetzt zusammen von den Organisationen HART Communication Foundation (HCF), Fieldbus Foundation (FF) und PROFIBUS International (PI) abgerundet. Damit auch Geräte mit verschiedenen Kommunikationssystemen einheitlich beschrieben werden können, wurde Anfang Februar diesen Jahres zwischen den 3 grössten Organisationen eine Kooperation vereinbart. Sie hat zum Ziel, die EDD Technologie zu komplettieren.
Die im europäischen NOAH Projekt vereinheitlichte und von der CENELEC bereits verabschiedete Version der existierenden und bewährten EDDL liegt mittlerweile auch als IEC Public Available Specification (PAS) vor und ist auf dem Weg, bis Ende des Jahres zum internationalen IEC Standard zu werden. "Wir sind uns sicher, dass das Ergebnis dieser Kooperation abschliessend zu einem kompletten Standard führt, auf den Anwender seit Jahren warten und der gute Chancen hat, für die drei "grossen" Kommunikationssysteme einheitlich angewendet zu werden", führt Edgar Küster, Vorstandsvorsitzender der PNO, aus und fährt fort: "Mit diesem Standard erreicht die EDDL auch letztendlich die angestrebte Offenheit und dient so dem Anwender zur einheitlichen Bedienung von Feldgeräten mit HART, Foundation Fieldbus und PROFIBUS."
EDDL ist eine Beschreibungssprache, mit der Einstellparameter der Geräte beschrieben werden. Eine EDD (Electronic Device Description) wird mit dem Gerät mitgeliefert und kann sowohl von einer Gerätebediensoftware als auch in einem Leitsystem individuell interpretiert werden. Mit der EDD wird sichergestellt, dass ein Gerät die richtigen Daten an das System liefert.
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